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"Mönche und Klöster"

 

"Flucht aus der Welt" "
aus der Sendereihe aus der Sendereihe "Mönche und Klöster"
5 x 45 Min. BR / ALPHA / PHOENIX
 
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Anba Bishoi Wadi Natrun St. Xavier Priory Irland Modell Kloster Cluny Franziskuskloster Asissi Benediktinerabtei St. Ottilien
 
Kurze Inhaltsangabe:

Teil I   "Anfänge in der Wüste"" Am Ende des römischen Reiches kehren Christen dem weltlichen Leben den Rücken und ziehen sich in die Einsamkeit von Wüsten, auf Berge und Inseln zurück. Der Heilige Antonius in Ägypten, der Heilige Martin in Frankreich. Die großen Klostergründer auf Inseln wie Lerins im Mittelmeer oder auf den Skellig Michaels in Irland sind Schwerpunkte dieser Sendung.
Teil II   "Benedikt und Columban
Um 480 wurde in Umbrien der Heilige Benedikt geboren. Seine Flucht in die Einsamkeit des Aniene-Tals nach Subbiaco, die Gründung seines ersten Klosters und bald darauf die Gründung Montecassinos zeigen die große monastische Bewegung im Süden, während in Irland der Heilige Patrick, Kevin und Columban dem jungen Christentum ihr eigenes Gepräge geben. Columbans Missionsreise bis nach Bobbio (Italien) verdeutlicht das intensive Engagement der iro-schottischen Mönche.
Teil III   "Aachen - Cluny - Citeaux"
Um 600 schickt Papst Gregor der Große von Rom aus Mönche nach England zur Bekehrung der Angelsachsen. Hundert Jahre später missionieren dann angelsächsische Mönche mit dem Heiligen Bonifatius die Germanen. Karl der Große leitet von Aachen aus für sein Reich eine durchgreifende Klosterreform ein. In Frankreich wird Cluny das mächtigste Kloster Europas. Im 12.Jhdt. herrscht es über 1500 Abteien und Priorate. Erst durch den Reform-Orden der Zisterzienser wird die Macht Clunys gebrochen. Bernhard von Clairvaux wehrt sich gegen den Prunk und schafft mit Citeaux und Fontenay wieder schlichte, einfache Klöster.
Teil IV   "Ora et Labora"
Beten und Arbeiten ist eine der Grundforderungen der Klosterregel des Heiligen Benedikt. An drei Beispielen wird gezeigt, wie diese Regel bis auf den heutigen Tag ihre Gültigkeit hat: bei den Mönchen in einem Wüstenkloster Ägyptens, bei den Benediktinern in Kremsmünster, wo vor allem die wissenschaftliche Arbeit und der Unterricht im Mittelpunkt stehen und bei den Benediktinern von St.Ottilien im süddeutschen Raum, die sich auch heute noch in erster Linie um landwirtschaftliche Arbeit, aber auch um Missionsaufgaben kümmern.
Teil V   "Die Reformen" Nach etlichen Klosterreformen, die immer wieder notwendig wurden, da mit der Macht der Klöster sich stets auch Prunk, Luxus und nicht zuletzt auch ein Verfall der Sitten verbanden, folgt im 12. Jhdt. Franz von Assisi als radikaler Erneuerer der Klosteridee. Er fordert die Rückkehr zur Armut und äußerster Einfachheit, sowie den Dienst an Kranken und Hilfsbedürftigen. Das galt in Assisi, dem Wirkungsort des großen Heiligen und das gilt heute noch genauso in jeder Franziskusgemeinde, wie ein Beispiel in Norddeutschland zeigt.

 
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