Kontakt    Impressum    Disclaimer    AGB`s     Shop     Startseite
"Die 4 Mysteriendramen"

 

"4 Mysteriendramen von Rudolf Steiner"
Ausschnitte aus Dramen aus dem Goetheanum in Dornach 120 Min.
Die Produktion ist bei der Aladin-Film als VHS und als DVD erhältlich
 
ZURÜCK      BESTELLEN
 
Mysteriendrama1 Mysteriendrama2 Rudolf Steiner Mysteriendrama3 Mysteriendrama4
 
Kurze Inhaltsangabe:

Die Jahre 1910 bis 1913 brachten einen Höhepunkt in der Entwicklung des anthroposophischen Lebens in München und in der Geschichte der anthroposophischen Bewegung überhaupt durch die Uraufführung von Rudolf Steiners vier Mysteriendramen
"Die Pforte der Einweihung", am 15.8.1910,
"Die Prüfung der Seele", am 17.8.1911,
"Der Hüter der Schwelle",am 24. 8. 1912 und
"Der Seelen Erwachen", am 22. 8. 1913.
Das letztgenannte Drama führte noch in der Programmankündigung den Titel "Marias und Thomasius" Erwachen" (oder "Das Jenseits der Schwelle"). Zu den Dramen hatte Adolf Arenson auf Aufforderung von Rudolf Steiner die Musik geschrieben, die an bestimmten Stellen Wort und Spiel ergänzte.
 
Es waren geschlossene Veranstaltungen der Theosophischen, später der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Zahl der Besucher, die aus aller Herren Länder kamen, wird in den Jahren 1911 und 1912 auf 800, 1913 auf 1000 geschätzt. Das erste Spiel fand im Schauspielhaus (heute: Kammerspiele), das zweite und dritte im Theater am Gärtnerplatz, das vierte im Volkstheater in der Josephspitalstraße statt. Die Aufführungen begannen jeweils um 10 Uhr vormittags und dauerten bis 18 Uhr, mit einer einstündigen Mittagspause.
 
Den Uraufführungen gingen jeweils Wiederholungen früherer Spiele voraus:
1910 "Die Kinder des Luzifer" von E. Schuré.
1911 "Das Heilige Drama von Eleusis" von E. Schuré und
"Die Pforte der Einweihung" von Rudolf Steiner.
1912 "Das Heilige Drama von Eleusis" von E. Schuré, "Die Pforte der Einweihung" und "Die Prüfung der Seele" von Rudolf Steiner.
1913 "Der Hüter der Schwelle" von Rudolf Steiner.
Die Darsteller waren von Rudolf Steiner selbst aufgefordert, nur vier von ihnen waren in der Rezitationskunst ausgebildet, drei von ihnen schon als Schauspieler tätig gewesen. Die übrigen waren Laienspieler, die sonst im Leben die verschiedensten Berufe ausübten und nun in wenigen Wochen für ihre schweren Rollen herangebildet werden mußten.
 
Die vier Mysteriendramen Rudolf Steiners - ebenso wie Faust, Teil des Repertoires der Goetheanum-Bühne - entstanden in den Jahren unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Sie markierten nicht das Ende einer Epoche. Sie skizzierten einen Aufbruch. Sie bringen den Aufbruch einiger weniger Menschen aus der Krisis des modernen, in seinen Welt-, Selbst-, und Sozialverhältnissen isolierten Individuums auf die Bühne. Allerdings: Sie verlassen die Krisis nicht. Keine Sieger, weder grosse Helden noch idealistische Weltverbesserer werden gezeigt - aber Menschen, die mit allen Konsequenzen einen neuen, einen heute immer verständlicher werdenden und in seinen Windungen doch immer unbekannten Weg gehen lernen. Bekannt wird er allein dem, der ihn geht
. Die Goetheanum-Bühne strebt im Laufe der nächsten Jahre eine Neuinszenierung der Mysteriendramen an. Dazu finden zunächst Vorstudien statt. Im Besonderen geht es darum, neue Lösungsansätze für die dramatisch-eurythmische Darstellung geistiger Szenen und Wesen zu entwickeln.

 
Copyright © 1990 - 2017 by Aladin Film