Kontakt    Impressum    Disclaimer    AGB`s     Shop     Startseite
"Hartmann Schedel"

 

"Die Weltchronik des Hartmann Schedel" Portait
ARD Dokumentation, 45 Min. BR
Die Produktion ist bei der Aladin-Film als VHS und als DVD erhältlich
 
ZURÜCK      BESTELLEN
 
Ansicht von Florenz Ansicht von München Schedel, Hartmann, 1440-1514. Die Welt des Ptolomäus 1493 Anton Koberger  1440-1513
 
Kurze Inhaltsangabe:

Im Juli 1493 erscheint die erste Ausgabe der Schedelschen Weltchronik. Sie gehört zu den bedeutendsten und kostspieligsten Druckwerken der damaligen Zeit. In Nürnberg in Gemeinschaftsarbeit entstanden (der Mäzen und Kaufmann Sebald Schreyer finanziert den Druck, Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff liefern die Zeichnungen zu den 1800 Holzschnitten, der Arzt und Ratsherr Hartmann Schedel schreibt den Text und Anton Koberger druckt das Werk). Die geschichtlichen Tatsachen, die Hartmann Schedel beschreibt, sieht man heute als Kuriosum an, weniger als wissenschaftliche Leistung. Schedel, der eine große Bibliothek besaß, kannte keinerlei Bedenken, sein Wissen von anderen Autoren abzuschreiben. Doch das spielte keine Rolle.
Die Einmaligkeit dieses Werkes liegt darin, daß hier an der Wende der Zeit noch einmal das spätmittelalterliche Weltbild in monumentaler Weise dargestellt wird, beginnend mit der Schöpfung der Welt und endend unmittelbar vor 'Redaktionsschluß'.

Hartmann Schedel legte nicht nur Wert auf die geschlossene Überlieferung seiner Bücher, sondern auch auf die äußere Gestalt der Bände. Einige originale Einbände sind noch erhalten, die er mit seinem Besitzervermerk versah: "Liber doctoris Hartmanni Schedel de Nuremberga". Auch Notizen über Datum des Kaufs oder Preis tauchen gelegntlich auf. Ausführliche Register, florale Ornamente und die Verwendung farbiger Tusche sind charkateristisch für die Gestaltung seiner Bücher und Handschriften. Auch ließ er Zeichnungen, Miniaturen, Holz oder Kupferstiche in die Folianten einbinden. Diese wurden nach der Auffassung des 19. Jahrhunderts aus den Büchern heraus genommen und der Graphischen Sammlung übergeben. Es dauerte über hundert Jahre, ehe es gelang, einen großen Teil der Graphiken dem ursprünglichen Lagerort wieder zuzuweisen, da kein Übergabeverzeichnis angefertigt wurde. Erstmals 1957 wurde in einer großen Ausstellung die Schedelsche Graphiksammlung dem Publikum zugänglich gemacht.

 
Copyright © 1990 - 2017 by Aladin Film