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"Kirche in Not"

 

"Kirche in Not / Ostpriesterhilfe" 50 Jahre Arbeit des 'Speckpaters' Werenfried Van Straaten aus der Sendereihe "Stationen"
ARD Dokumentation, 45 Min.1997 BR
Die Produktion ist bei der Aladin-Film als VHS und als DVD erhältlich
 
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Der "Speckpater" Pater Werenfried Van Straaten Papst Johannes Paul II. Pater Werenfried Van Straaten Pater Werenfried Van Straaten
 
Kurze Inhaltsangabe:

Im Jahr 1997 feiert das Hilfswerk 'Kirche In Not/Ostpriesterhilfe' sein 50jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß berichtet der Film von Hans S. Lampe über das Lebenswerk des Pater Werenfried van Straaten - besser bekannt als der 'Speckpater'. Pater Werenfried erzählt u.a. selbst von der Geschichte des Hilfswerkes, das 1947 entstand, bis in die Gegenwart.
Aufnahmen in Rußland und in der Zentrale in Königstein verdeutlichen das neue Verständnis der Spendenverteiler, die sich ursprünglich etabliert hatten, um den verhungernden Nachkriegsdeutschen und Vertriebenen mit Essen, Kleidung und 'geistiger Nahrung' zu helfen. Jetzt gilt es, der von Armut bedrohten Kirche in der III.Welt, Lateinamerika, Rußland und China mit finanzieller und seelsorgerischer Unterstützung zu helfen.
Pater Werenfried van Straaten ist tot.
Königstein, 31.01.2003.
"Der Mensch ist besser als wir denken" war eine der Grundüberzeugungen, die das Leben des Prämonstratensers. Werenfried van Straaten prägten. Was er damit meinte, machte er seinen Mitmenschen selbst vor: Als katholischer Priester und Ordensmann widmete er sein Leben der Unterstützung bedrohter und verfolgter Christen. Heute, am 31.01.2003, verstarb der Gründer und langjährige Leiter des internationalen Hilfswerks "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe", im Alter von 90 Jahren um 9.40 Uhr im Krankenhaus von Bad Soden, wie die Zentrale des Hilfswerks in Königstein mitteilte. Die Hilfsorganisation gilt als sein Lebenswerk.
Werenfried van Straatens charismatisches Auftreten und sein glaubwürdiges Engagement weckten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs die Hilfsbereitschaft von Millionen. Inspiriert vom Gebot christlicher Nächstenliebe brachte der Geistliche - am 17. Januar 1913 im niederländischen Mijdrecht als zweiter Sohn eines Lehrers geboren - nach dem Zweiten Weltkrieg etwas in Gang, was damals niemand für möglich hielt. Die Bauern seiner Wahlheimat Flandern rief er auf, deutschen Heimatvertriebenen mit Lebensmittelspenden zu helfen. Seine Aufforderung löste wider Erwarten eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Der Einsatz für die ehemaligen Feinde bescherte ihm einen neuen Namen: "Speckpater" nannten ihn seitdem respektvoll Spender und Notleidende, denen seine Arbeit zugute kam.
Aus der Aktion entstand 1947 die "Ostpriesterhilfe", später dann "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe". Ab 1951 rollten die bekannten "Kapellenwagen" - zu mobilen Kirchen umgerüstete Lastwagen - durch die deutschen Diasporagebiete. Ein Jahr später begann die Unterstützung für Osteuropa, in den sechziger Jahren wurde die Hilfe auf Lateinamerika, Afrika und Asien ausgeweitet. Die Beschaffung der Mittel erfolgte ausschließlich durch Predigten und Vorträge des "Speckpaters" sowie die hauseigene Zeitschrift "Echo der Liebe". Bis ins hohe Alter zog der wortgewandte Geistliche Zuhörer rund um den Globus in seinen Bann und rief eine Welle der Spendenbereitschaft zugunsten notleidender Christen hervor. Weltweit fördern heute etwa 700.000 Spender das Hilfswerk. Van Straatens "Millionenhut", mit dem er um Spenden bat, wurde weltberühmt.
Heute unterstützt "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe" bedrohte und verfolgte Christen in mehr als 140 Ländern auf allen Kontinenten der Erde. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs nutzt das Hilfswerk die wiedergewonnene Freiheit, sich beim Ausbau kirchlicher Strukturen in Osteuropa und Mittelasien zu beteiligen. Skeptiker vermuteten in der hohen Meinung vom Menschen und im schier grenzenlosen Optimismus des "Speckpaters" immer wieder Blauäugigkeit. Seine Antwort war stets eindeutig: "Wir dürfen uns nicht auf Unmenschlichkeit, Mord und Hass fixieren. Die Menschen sind zu wirklichen Opfern bereit, wenn wir den Mut haben, sie von ihnen zu verlangen." Manchen gilt sein Wirken - gemessen an weltlichen Wertmaßstäben - als ein Rätsel. Sein Leben zeigt, dass christlicher Glaube auch heute noch Berge versetzen, in scheinbar aussichtsloser Lage den Teufelskreis von Hass durchbrechen, Zeichen der Hoffnung setzen und unter verfeindeten Menschen Versöhnung und Frieden stiften kann. "Kiche in Not/Ostpriesterhilfe" fühlt sich auch in Zukunft dem Grundanliegen ihres Gründers verpflichtet, weltweit verfolgten und bedrohten Christen zur Seite zu stehen.

 
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